Medjugorje-Pilgerbegleitung Wien - Verein "Maria, Königin des Friedens"
HEILUNGSBERICHTE
ZEUGNISSE
 
 
Medjugorje ist für mich wie der Himmel auf Erden
 
Es war im Jahr 2006. Gerade hatte ich mich fertig gemacht für meine
dreiwöchige Wallfahrt ins geliebte Medjugorje. Während ich noch einige Kleinigkeiten erledigte, läutete das Telefon. Es war meine Hausärztin, die mir ausrichten wollte, dass das Krankenhaus noch einige zusätzliche Untersuchungen bei mir zu machen plane. Zehn Wochen lang hatte ich nämlich einen furchtbar trockenen Husten gehabt, der sich trotz Einnahme von Antibiotika nicht besserte. Ich war überrascht über den Anruf, aber am Telefon wollte mir die Ärztin nichts Detailliertes sagen. Sie empfahl jedoch nachdrücklich, dass ich noch einige Untersuchungen machen sollte, und bat mich, gleich am nächsten Tag zu ihr zu kommen. 
Während ich am nächsten Morgen zu ihr fuhr, bat ich den lieben Gott um zwei Dinge: erstens, dass ich erkenne, was mit meiner Gesundheit nicht in Ordnung ist, und zweitens, dass ich nach Medjugorje fahren könne. Meine Ärztin sagte mir, dass ich auf der Lunge einen auffälligen Schatten hätte, von dem sie vermute, dass es ein Tumor sei. Deswegen wären weitere Untersuchungen notwendig. Auf meinen Einwand, dass ich bereits einen Tag darauf nach Medjugorje abreisen wollte, gab sie mir zur Antwort, dass drei Wochen für mich gefährlich sein könnten, da es möglich sei, dass die Krankheit in dieser Zeit rasch voranschreitet. Ich versuchte, sie zu beruhigen, dass sie sich keine Sorgen um mich machen solle, da es mir gut ginge. Letztendlich hatte ich ein langes gutes Leben hinter mir und nun wollte ich auf jeden Fall drei Wochen noch in Medjugorje verbringen. Wenn ich wieder zu Hause sei, könne sie mit mir machen, was sie wolle.
So entschied ich mich, trotzdem nach Medjugorje zu reisen, an jenen
Ort, der so viel Freude in mein Leben gebracht hatte.
In der ersten Woche genoss ich einfach die Gemeinschaft mit meinen
Freunden, obwohl ich nicht auf die Berge gehen konnte, was ich früher regelmäßig getan hatte. In der zweiten Woche fühlte ich mich nicht mehr wohl. Auf dem Weg zum "Blauen Kreuz" traf ich eines Morgens Vicka und bat sie um ein Gebet für mich - nicht für meine Gesundheit, sondern um den Mut, alles annehmen zu können, was vor mir steht. In der Hand hielt ich eine Rose, die ich der Muttergottes beim "Blauen Kreuz" bringen wollte. Diese übergab ich nun Vicka und bat sie, dass sie bei der Erscheinung der Gottesmutter diese Blume als kleines Zeichen meiner Liebe schenken solle. Als ich von Vicka wegging, verspürte ich einen sehr tiefen Frieden.
Ein anderes Mal besuchte ich P. Jozo Zovko, gemeinsam mit meinen
Freunden Nancy und Patrick. Bei meinen früheren Medjugorje - Besuchen ging ich in den Morgenstunden gerne auf den Erscheinungsberg, wo ich oft P. Slavko begegnete. Dieses Mal hatte ich kaum Kraft und ich bat P. Slavko, mir beim Aufstieg zu helfen. Zu meiner Freude funktionierte das, und einige Tage danach konnte ich wieder auf beide Berge gehen.  
Als die drei Wochen um waren und ich wieder zurück reiste, musste ich immer wieder daran denken, wie schnell die Zeit vergangen  war und dass ich Medjugorje so schnell wieder verlassen musste. Im Herzen verspürte ich eine große Freude und Dankbarkeit, dass ich diese Zeit noch dort verbringen durfte. Zu Hause angekommen ging ich direkt ins Krankenhaus, um noch ein Röntgen zu machen. Ich erwartete das Schlimmste, da meine Ärztin mich schon gewarnt hatte. Aber zu meiner großen Überraschung sagte sie nach der Untersuchung zu mir: "Ihre  Lunge ist frei. Es ist nichts mehr zu sehen. Sie können nach Hause gehen und feiern."
Nie hätte ich gedacht, dass ich wieder gesund sein würde! Ich hatte ja
auch nicht für meine Heilung gebetet.
Nach sechs Monaten wurde im Krankenhaus ein Kontrollröntgen gemacht, um zu bestätigen, dass ich weiter gesund geblieben war. Ich fragte meine Ärztin, wie es ihrer Meinung nach wohl gewesen wäre, falls ich nicht nach Medjugorje gefahren wäre. Sie gab mir zur Antwort, dass wir das nie wissen können.
Wenn ich an Medjugorje denke, fühle ich, dass das der Himmel auf Erden ist. Jesus und Maria seien gelobt.
Glasnik Mira, 2008/11
 
 
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