Medjugorje-Pilgerbegleitung Wien - Verein "Maria, Königin des Friedens"
 
 
„Wir sind die lebendige Kirche“ –
Tausende beteten im Wiener Stephansdom für den Frieden
 
Beitrag von Marie Czernin
 
 
 
Bereits zum dritten Mal haben sich im Dom zu Sankt Stephan in Wien Tausende Gläubige für ein großes Friedensgebet versammelt, das wie jedes Jahr unter dem Motto „Message for you“ stand.
Organisiert wurde der Gebetsabend von der Gebetsgemeinschaft „Oase des Friedens“ (http://www.oasedesfriedens.at), der „Gebetsaktion Maria - Königin des Friedens - Medjugorje“
(http://www.gebetsaktion.at) und der „Johannesgemeinschaft des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens (Großpriorat Österreich)“ (http://www.jg-online.at) – unter Mitwirkung zahlreicher Gemeinschaften und Gebetsgruppen der Erzdiözese Wien.
Zu den Ehrengästen des großen Friedensgebets zählten diesmal Marija Pavlovic-Lunetti und Ivan Dragicevic aus Medjugorje. Sie gehören jener Gruppe von sogenannten „Sehern“ an, die die Erscheinungen der Gottesmutter seit 1981 bis heute bezeugen.
 
„Jeder Priester würde sich wünschen, seine Kirche so voll vorzufinden wie heute diesen Dom“, erklärte Ivan am Ende der Eucharistiefeier, der Monsignore Dr. Leo Maasburg, Nationaldirektor von „Missio –  Päpstliche Missionswerke in Österreich“ vorstand. „Wir sind die lebendige Kirche,“ bekräftigte Ivan die Gläubigen und fügte hinzu: „Die Muttergottes kommt zu uns, sie will uns alle ermutigen und trösten. Deshalb sagt sie auch am Ende jeder Erscheinung: ,Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.’ Heute sagt sie zu uns: Danke, dass ihr meine Botschaften angenommen habt und sie lebt. Danke, dass ihr meine Missionare, meine Apostel seid, die meine Botschaften in die Welt hinaus tragen, dass ihr die Träger der guten Botschaft sein werdet.“
Ivan Dragicevic, der gemeinsam mit Marija Pavlovic-Lunetti während des vorangehenden Rosenkranzgebetes eine Erscheinung der Muttergottes hatte, erzählte nach der Messe von seiner Begegnung mit der „Gospa“, wie die Seher die Muttergottes auf Kroatisch liebevoll nennen. Es sei sehr schwer für ihn, diese Begegnung in Worte zu fassen, denn es gebe keine passenden Worte, um die Schönheit der Gospa zu beschreiben. „Wir bereiten uns täglich durch das Rosenkranzgebet auf ihr Kommen vor. Beim Beten spüren wir bereits ihre Gegenwart immer stärker in unseren Herzen. Im Augenblick, als Maria und ich das Gebet unterbrachen und ihr unsere Stimme nicht mehr vernehmen konntet, war der Moment ihres Kommens. Erst kommt ein Licht, ein Stück des Himmels mit ihr. Dann nehmen wir um uns herum nichts mehr wahr, wir spüren weder Zeit noch Raum,“ erklärte der mit einer Amerikanerin verheiratete Vater von vier Kindern. „Heute war die Gospa sehr froh, sie breitete ihre Hände aus und betete über euch, besonders über die anwesenden Priester und die Kranken. Sie betete für Berufungen in der Kirche und segnete alle Anwesenden. Sie segnete eure Anliegen und eure Familien, besonders die Priester und den Herrn Kardinal und die gesamte Erzdiözese Wien.“
Kardinal Christoph Schönborn, der Erzbischof von Wien, war gegen Ende der Messfeier in den Dom gekommen, um nach der Anbetung vor dem Allerheiligsten den eucharistischen Schlusssegen zu spenden. Er bedankte sich bei Ivan und Marija für ihren „langjährigen Dienst, Diener der Gospa zu sein“, und auch dafür, dass sie wieder in den Stephansdom gekommen sind. Kardinal Schönborn hob bei dieser Gelegenheit einige Begebenheiten hervor, die ihm am Herzen lagen: „Ich erinnere mich noch an die Anfänge der Gebetsgemeinschaft ,Oase des Friedens’, die jeden Donnerstag Abend in der Dominikanerkirche in Wien zum Rosenkranzgebet zusammenkam. Ich bin ja Dominikaner und war damals schon überrascht, wie voll jeden Donnerstag unsere Kirche war,“ erklärte der Wiener Erzbischof und präzisierte, dass diese Anfänge schon fast 30 Jahre zurück liegen. „Ihr habt bis heute nicht aufgehört zu beten. Danke, dass ihr auf die Gospa gehört habt und dass ihr weiter auf sie hört.“ Weiter erwähnte Schönborn „unsere geliebte Maria Pócs Ikone im Dom“, die ursprünglich aus Ungarn stammt. „In dieser Ikone hat Maria ihr Tränenwunder gezeigt und tagelang geweint. Ihre Tränen haben viele zum Glauben zurückgeführt,“ sagte der Kardinal. Diese Ikone weise jedoch zusätzlich etwas Besonderes auf, das sie von anderen herkömmlichen Muttergottesikonen unterscheide: „Auf den Hodegetria-Ikonen, wo Maria als ,die Wegweiserin’ dargestellt ist, zeigt Maria normalerweise immer auf Jesus, und Jesus segnet mit erhobener Hand. Hier ist es anders: Maria zeigt auf Jesus und Jesus zeigt auf sie! Jesus zeigt uns seine Mutter, was ganz selten auf Ikonen zu sehen ist.“ So bedankte sich der Kardinal, dass „wie auf der Maria Pócs Ikone Maria auch heute uns ihren Sohn Jesus zeigt.“
Unter den besonderen Ehrengästen war auch die bekannte italienische Ordensschwester Elvira Petrozzi, die über die von ihr gegründete Gemeinschaft „Cenacolo“ berichtete. In bereits 60 Häusern weltweit, die von Schwester Elvira gegründet wurden, wird jungen Menschen mit Suchtproblemen ein Neubeginn ermöglicht. 1997 wurde auch im burgenländischen Kleinfrauenhaid ein Haus der Gemeinschaft eröffnet (http://www.cenacolo.at). Die nach wie vor größte Niederlassung befindet sich in Medjugorje.
Das insgesamt über fünf Stunden dauernde Gebetstreffen wurde von http://www.marytv.tv und von http://www.kathtube.com live übertragen. Die Homepage von „Mary TV“ verzeichnete allein während der Liveübertragung Zugriffe aus über 70 Ländern der Welt. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich dieses jährliche Gebetstreffen im Wiener Stephansdom zu einer der größten religiösen Veranstaltungen in Österreich entwickelt, sodass dieses Jahr während der Eucharistiefeier sogar beinahe die vorgesehenen Hostien ausgingen, wie später einer der Mesner im Dom berichtete. Und wieder war der besondere Geist von Medjugorje in Wien zu spüren.
 
 
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