25 Jahre Medjugorje-Gebetskreis Wien
26. August 2010
Am 26. August 2010 feierte der Medjugorje-Gebetskreis "Maria, Königin des Friedens", der sich jeden Donnerstag Abend in der Kirche Maria am Gestade im Zentrum von Wien trifft, sein 25jähriges Bestehen.
Donnerstag für Donnerstag lädt die Gottesmutter durch den Gebetskreis "Maria, Königin des Friedens" in Wien zum Gebet um den Frieden ein - nun schon seit 25 Jahren -, und die Menschen kommen, in großer Zahl und Treue, bei Regen oder Schnee, an eiskalten Wintertagen und heißen Sommerabenden, um für den Frieden zu beten und sich von Gott beschenken zu lassen. Für viele wurde der Gebetskreis zu einer geistlichen Heimat. Das 25-Jahr-Jubiläum wurde mit großer Freude und Dankbarkeit begangen. Wie am ersten Gebetsabend vor 25 Jahren feierte auch diesmal P. Bernhard Vosicky aus Heiligenkreuz die heilige Messe mit den Gläubigen. Bis spät in die Nacht nützten die Menschen im Anschluss an den Gottesdienst die Gelegenheit zur Beichte - der Anblick der Wartenden erinnerte an Medjugorje. Der Gebetskreis dankt Maria für ihre mütterliche Führung und ist voll Vertrauen, dass viele Mitbeter den Weg nach Maria am Gestade in den kommenden 25 Jahren finden werden.
Kardinal Christoph Schönborn hat über den Jahreswechsel erstmals Medjugorje besucht.
07. Jänner 2010
"In Medjugorje geht es um den christlichen Alltag"
Bericht der Erzdiözese Wien auf
Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, hielt sich zu Jahreswechsel zu einem privaten Besuch in dem herzegowinischen Pilgerort Medjugorje auf. "Man muss sich die Frage stellen, wie der Baum aussieht, der so viele gute Früchte trägt", so der Kardinal zum "Phänomen Medjugorje". Für eine Integration des "Phänomens Medjugorje" in die normale Pastoral hat Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag, 3. Jänner 2009, im Gespräch mit dem "Pressedienst der Erzdiözese Wien" plädiert. Der Wiener Erzbischof hatte sich über zum Jahreswechsel zu einem privaten Besuch und einer Begegnung mit der Gemeinschaft "Cenacolo" in dem herzegowinischen Ort Medjugorje aufgehalten.
"Schule des normalen christlichen Lebens"
Vor den Pilgern in Medjugorje hielt Kardinal Schönborn eine Katechese über die Barmherzigkeit Gottes.
Kardinal Schönborn wollte den Ort sehen, von dem "viele positive Früchte" ausgegangen sind. Es sei notwendig, das Phänomen Medjugorje zu "entdramatisieren", betonte der Wiener Erzbischof. Zweifellos sei der Anfangsimpuls von den "Seherinnen und Sehern" ausgegangen, die 1981 - als es zu den ersten "Erscheinungen" kam - noch Kinder waren. Inzwischen spielten diese außergewöhnlichen Vorgänge nur mehr eine untergeordnete Rolle. Faszinierend habe er gefunden, dass Medjugorje etwas wie eine "Schule des normalen christlichen Lebens" sei: "Es geht dort um den Glauben an Christus, um das Gebet, um die Eucharistie, um gelebte Nächstenliebe, um das Wesentliche im Christentum, um die Stärkung im christlichen Alltagsleben." Der Wiener Erzbischof ist im Übrigen dafür, das "Phänomen Medjugorje" im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils zu studieren. Der "sensus fidelium", der Glaubenssinn der Getauften, spiele in den Vorgängen um Medjugorje eine wichtige Rolle.
Orientierung an den "Leitlinien" von 1991
Was bewegt die Pilger, die nach Medjugorje kommen? "Die Pilger tun vor allem eines, sie beten", so Kardinal Schönborn.
Er wolle der Entscheidung der Weltkirche aber nicht vorgreifen, sondern sich lieber an den von der damaligen Jugoslawischen Bischofskonferenz 1991 formulierten "Leitlinien" in Sachen Medjugorje orientieren, so Kardinal Schönborn. Diese - von der vatikanischen Glaubenskongregation zweimal bestätigten - "Leitlinien" seien "weise und richtungweisend". In den "Leitlinien" werde betont, dass nicht feststeht, ob die Vorgänge in Medjugorje "übernatürlich" sind. Die Frage der Übernatürlichkeit werde offen gelassen. Daraus ergebe sich, dass keine offiziellen Wallfahrten nach Medjugorje erlaubt sind. Zugleich werde in den "Leitlinien" aber auch die Notwendigkeit der seelsorglichen Betreuung der Pilger unterstrichen. Den Bischöfen sei es darum gegangen, einerseits die Früchte nicht zu hindern und andererseits Irrwege abzuwehren. Ihn persönlich habe es sehr sympathisch berührt, dass die "Seherinnen" sich als "normale und humorvolle junge Menschen" herausgestellt hätten, sagte der Wiener Erzbischof.Was bewegt die Pilger, die nach Medjugorje kommen? "Die Pilger tun vor allem eines, sie beten. Jeden Tag wird von tausenden Menschen der ganze Psalter gebetet, es gibt eucharistische Anbetung, die Leute steigen auf den Kreuzberg mit dem 1933 errichteten Kreuz und beten den Kreuzweg oder auf den Berg Crnica im Ortsteil Bijakovici und beten den Rosenkranz", so Kardinal Schönborn.
Große Zahl sozialer Werke
Kardinal Schönborn traf mit Schwester Elvira Petrozzi, Gründerin von "Cenacolo", zum gemeinsamen Gebet zusammen.
Besonders hob der Wiener Erzbischof die große Zahl sozialer Werke hervor, die in Medjugorje entstanden sind: Die von Schwester Elvira Petrozzi begründete Gemeinschaft "Cenacolo" für drogenabhängige Jugendliche erhielt in Medjugorje den Impuls zur weltweiten Ausbreitung, das "Mütterdorf" ("Majcino selo") bietet seit den Balkankriegen Waisenkindern und vergewaltigten Frauen Zuflucht. Aus der Begegnung einer Pilgerin aus dem afrikanischen Malawi mit einer schottischen Pilgergruppe unter Leitung von Magnus MacFarlane-Barrow entstand die Initiative "Mary's Meals", die hungernden Kindern in aller Welt tägliche Mahlzeiten sichert.
"Grammatik der Marienerscheinungen"
Daher müsse man die Frage stellen, wie der Baum aussieht, der solche Früchte trägt, so Kardinal Schönborn. Auf Medjugorje träfen viele Aspekte zu, die der "Grammatik der Marienerscheinungen" entsprechen: Es handelt sich um eine arme Gegend, deren Bewohner aber sehr religiös sind, die Visionen wurden - wie in Lourdes oder Fatima - Kindern zuteil, es handelt sich um ganz einfache Botschaften, die aber den Kern des Evangeliums betreffen. Bemerkenswert sei auch, dass Maria in Medjugorje von Anfang an vor allem als "Königin des Friedens" verehrt wurde - zehn Jahre vor dem Ausbruch der Balkan-Kriege. In Medjugorje werde klar, dass die Versöhnung mit Gott die Vorbedingung für die Versöhnung unter den Menschen ist. In den Botschaften seien wenige moralische Appelle enthalten, es gehe vielmehr um die Bekehrung der Herzen, weil sich dann viele Dinge mit "innerer Evidenz" ordnen. "Vielleicht sollten wir uns in der Kirche mehr von diesem Pastoralkonzept Mariens inspirieren lassen", sagte Kardinal Schönborn.
Bericht der Erzdiözese Wien auf
DERZEIT AKTUELL ... DERZEIT AKTUELL ...
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MARY´S MEALS
Gründer Magnus MacFarlane-Barrow stellt
Mary´s Meals in Österreich vor
Mary´s Meals begann im Jahr 2002, als Magnus MacFarlane-Barrow von einer Medjugorje-Pilgerin um Hilfe für das von einer Hungersnot heimgesuchte ostafrikanische Land Malawi gebeten wurde. Magnus begann gemeinsam mit Freunden aus einer schottischen Medjugorje-Gebetsgruppe mit einem Hilfsprogramm: Mit schottischen Spendengeldern kaufte er in Malawi Getreide, das Mütter zu Mahlzeiten bereiteten, während ihre Kinder die Schule besuchen konnten. Dieses Hilfsprogramm war so erfolgreich, dass derzeit täglich 375.000 Mahlzeiten (!!!) für Kinder in den 14 ärmsten Ländern der Welt bereit gestellt werden.
Seit nunmehr 2 1/2 Jahren wird dieses Hilfsprojekt auch von der Zeitschrift und der Leserfamilie der Oase des Friedens in Wien unterstützt; es konnten bereits über EUR 50.000,-- aufgrund der zahlreichen Spendeneingänge an das Hilfsprojekt überwiesen werden.
Um nur EUR 10,- ermöglicht Mary´s Meals einem Kind Mahlzeiten und Schulbesuch für ein Jahr.
Spendenkonto: Mary´s Meals,
Raiffeisenbank Klosterneuburg BLZ 32367, Kto. 47779.
DANKE und VERGELT´S GOTT!
GEBET FÜR KOREA ..... GEBET FÜR KOREA
Knieend den Kreuzberg bestiegen
29 koreanische Gläubige im Alter von neun bis achtundsiebzig Jahren
bestiegen gemeinsam mit ihrem Priester, Agnello Woonseok Choi, am
Samstag, dem 27. Juni, anlässlich des 28. Jahrestages der
Erscheinungen der Gottesmutter in Medjugorje, auf den Knien den
Kreuzberg. Don Agnello Choi war zum siebenten Mal in Medjugorje und kam diesmal mit einem besonderen Gebetsanliegen: nämlich für den Frieden auf der Halbinsel Korea zu beten, die schwere politische Erschütterungen durchmacht. Die Pilgergruppe benötigte sechs Stunden, um den Berg zu erklimmen, bis sie endlich beim Kreuz angekommen war. Schweißgebadet, aber ohne nennenswerte Verletzungen und Schrammen erreichten sie das Kreuz und priesen in Dankbarkeit Jesus Christus, den Retter und Erlöser der Menschen. Am nächsten Tag herrschte in der Pilgergruppe eine fröhliche Atmosphäre. Niemand wirkte erschöpft. Don Agnello Woonseok Choi betonte, dass dieser schmerzvolle Aufstieg auf den Knien nicht der erste war, und, so Gott will, auch nicht der letzte sein soll. Auf diese Weise, so der Priester, wird es auch den Pilgern bewusst, dass ihre Reise kein religiöser Tourismus, sondern eine wirkliche Pilgerreise ist. Auch in Zukunft möchte er zur "Gospa" pilgern.
STAND DER KIRCHLICHEN UNTERSUCHUNG
Die „Akte Medjugorje“ liegt derzeit bei der Glaubenskongregation im Vatikan. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, ehemaliger Sekretär dieser Kongregation, schreibt in seinem Buch „Die Seherin von Fatima - Meine Gespräche mit Schwester Lucia“: "Die Erklärungen des Bischofs von Mostar geben eine persönliche Meinung wieder, sie sind kein endgültiges und offizielles Urteil der Kirche." Vielmehr wird wiederum auf die Erklärung der Bischöfe des ehemaligen Jugoslawiens vom 10. April 1991 in Zadar ("die Übernatürlichkeit steht noch nicht fest") verwiesen, die Spielraum für weitere Untersuchungen lässt. "Die Überprüfung muss daher vorankommen. Einstweilen sind private Pilgerreisen mit seelsorglicher Begleitung der Gläubigen erlaubt. Letztlich dürfen sich alle katholischen Pilger nach Medjugorje, einen Ort der Marienverehrung, begeben, wo man sich in allen Formen der Andacht ausdrücken darf."